Schulungen, Seminare und Workshops

Ich gestalte Fort- und Weiterbildungen, Schulungen, Workshops und pädagogische Tage für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Fachkräfte, Ansprechpersonen und Leitungskräfte im Thema Prävention sexualisierter Gewalt. Die Veranstaltungen sind auf das ausgerichtet, was Ihre Einrichtung braucht und trägt.

Anja Hofmann-Bechtel - Workshops und Seminare Prävention sexualisierter Gewalt, Schutzkonzeptberatung, Schulen, Ganztag, Internat

 BASISSCHULUNG · AUFFRISCHUNGSSCHULUNG

Alle wissen, was zu tun ist. Und warum es zu tun ist.

Die Basisschulung gibt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Grundlagenwissen, das sie für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen brauchen und zwar so, dass es im Arbeitsalltag wirklich etwas verändert.

Inhaltlich deckt sie alle relevanten Bereiche ab: Was ist sexualisierte Gewalt, wie erkenne ich Signale, wie gehe ich vor, wenn ich einen Verdacht habe? Was steht im Schutzkonzept meiner Einrichtung und was bedeutet das für mich? Wie schütze ich Kinder im digitalen Raum, wie erkenne ich Gewalt unter Gleichaltrigen? All das wird einrichtungsspezifisch zugeschnitten, mit Fallbeispielen, die zu Ihrer Einrichtung passen.

Die Schulung entspricht den Anforderungen an die Basisschulungen (A1/A2/A3) der Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

 

Prävention braucht Auffrischung, denn Kollegien verändern sich, neue Mitarbeitende kommen dazu, Schutzkonzepte entwickeln sich weiter. Aufgefrischt wird in der Regel alle 5 Jahre für bestehende Teams: um Wissen zu erneuern, zu aktualisieren und neu zu verankern.

Für wen?

  • Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kontakt zu Kindern und Jugendlichen, Haupt- und Ehrenamtliche, Pädagoginnen und Pädagogen und nicht-pädagogisches Personal. Neu eingestellt oder schon lange dabei. 

Inhalte:

  • umfangreiche und aktuelle Sachinformationen 
  • Sensibilisierung Nähe und Distanz
  • Handlungsoptionen bei Verdacht
  • Interventionsplan
  • Schutzkonzept der Einrichtung
  • Fallbeispiele mit Rollenbezug
  • Cyberprävention
  • Gewalt unter Peers

 

WORKSHOP VERHALTENSKODEX FÜR DEN SCHULALLTAG

Alle wissen, was zu tun ist. Und warum es zu tun ist.

Ein Verhaltenskodex soll Orientierung geben, gerade dort, wo Nähe, Fürsorge, Vertrauen und professionelle Grenzen gleichzeitig eine Rolle spielen. Allgemeine Leitsätze oder eine Sammlung von Verboten reichen dafür nicht aus. Ein wirksamer Verhaltenskodex übersetzt die gemeinsame pädagogische Haltung in konkrete und nachvollziehbare Vereinbarungen für den Alltag. Das Format zeigt, wie typische Nähe-Distanz-Situationen und pädagogische Graubereiche gemeinsam reflektiert werden können: Einzelgespräche, Umkleidesituationen, Klassenfahrten, digitale Kommunikation, Geschenke, private Kontakte — was ist fachlich angemessen, was ist klärungsbedürftig, was ist mit dem Schutzauftrag nicht vereinbar? Die Teilnehmenden entwickeln praxistaugliche Kodexbausteine und erarbeiten, wie ein Verhaltenskodex partizipativ eingeführt, im Team besprochen und dauerhaft lebendig gehalten wird.  

Für wen?

  • Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kontakt zu Kindern und Jugendlichen, Haupt- und Ehrenamtliche, Pädagoginnen und Pädagogen und nicht-pädagogisches Personal. Neu eingestellt oder schon lange dabei. 

Inhalte:

  • umfangreiche und aktuelle Sachinformationen 
  • Sensibilisierung Nähe und Distanz
  • Handlungsoptionen bei Verdacht
  • Interventionsplan
  • Schutzkonzept der Einrichtung
  • Fallbeispiele mit Rollenbezug
  • Cyberprävention
  • Gewalt unter Peers

 

 WORKSHOP DIGITALE VORFÄLLE, DEEPFAKES und KI

Prävention, die im Schulalltag und im Unterricht stattfindet.

Digitale Vorfälle bleiben selten digital. Sie landen mittem im Schulalltag, plötzlich und mit hohem Druck. Im Mittelpunkt steht nicht Mediennutzung, sondern schulische Verantwortung, wenn belastende Inhalte, Bilder oder Verdachtsmoment im System Schule oder Internat ankommen. 

 

Berücksichtigt werden aktuelle, KI-bezogene Erscheinungsformen: mit Deepfake-Technologie manipulierte oder vollständig KI-generierte Bilder und Videos, synthetisch erzeugte Nacktdarstellungen von Schüler:innen, ihr Einsatz bei Sextortion sowie KI-gesteuerte Chatbots und Companions im Kontext von Grooming. 

 

Anhand typischer Fallkonstellationen wird geklärt, wer Informationen entgegennimmt, was dokumentiert wird und wer zu welchen Zeitpunkt beteiligt wird.

Für wen?

  • Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kontakt zu Kindern und Jugendlichen, Haupt- und Ehrenamtliche, Pädagoginnen und Pädagogen und nicht-pädagogisches Personal.

Inhalte

  • Deepfakes, synthetisch erzeugte Darstellungen, Sextortion
  • Cybergrooming und KI-Companions 
  • Erstumgang mit belastenden Situationen und Verdachtsmomenten
  • schutzorientierte Kommunikation
  • Anschluss an bestehende Schutzkonzepte, Krisenpläne und Meldewege

Anknüpfungspunkte

  • Mediencurriculum
  • Sozialcurriculum

WORKSHOP PRÄVENTION ALS LEITUNGSAUFGABE

Prävention funktioniert besonders gut, wenn Leitung sie trägt. Dazu gehören Klarheit über die eigene Rolle, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, entschieden zu handeln. 

In diesem Format erhalten Leitungskräfte Orientierung darüber, welche Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten sie im Bereich Prävention sexualisierter Gewalt haben. Verbunden mit dieser Orientierung ist immer auch die eigene Führungsreflexion:  Welche Risiken gibt es in meiner Einrichtung? Auf welche Ressourcen kann ich bauen? Wie gehe ich vor, wenn jemand zu mir kommt? Wie führe ich in und durch die Krise?

Für wen?

  • Schulleiterinnen und Schulleiter, Ganztagsbereichsleiterinnen und -leiter, Internatsleiterinnen und Internatsleiter
  • Stellvertretende Leitungskräfte
  • Führungskräfte in Trägerstrukturen und Fortbildungsinstitutionen

Inhalte:

  • Risikoanalyse aus Führungsperspektive 
  • Ressourcenanalyse mit Blick auf die Einrichtung
  •  Kommunikation intern und nach außen

 

Dieses Format vermittelt Orientierungswissen und dient der Handlungssicherheit. Es stellt keine Rechtsberatung dar und/oder ersetzt diese nicht. Für rechtliche Fragen im konkreten Einzelfall empfehle ich die Hinzuziehung einer entsprechenden Rechtsberatung.

Handlungssicher, wenn es darauf ankommt.

WORKSHOP INTERVENTION

Für wen?

  • Schulleitungen, Ganztagsbereichsleitungen, Internatsleitungen 
  • Stellvertretende Leitungen 
  • Führungskräfte in Trägerstrukturen und Fortbildungsinstitutionen
  • Steuergruppen 
  • Erstansprechpersonen/Präventionsbeauftragte

Inhalte:

  • Handlungsschritte im Verdachtsfall
  • Interventionsschemata
  • interne und externe Kommunikation
  • Einbindung externer Stellen

Kein Schutzkonzept kann ausschließen, dass es zu einem Verdachtsfall kommt. Aber es kann dafür sorgen, dass eine Einrichtung dann handlungsfähig ist und nicht überrumpelt, nicht lähmend unsicher.

In diesem Format bereite ich Leitungen und Steuergruppen auf genau diese Situation vor: Welche Schritte sind wann zu gehen? Wer wird wann informiert und wie? Wie kommuniziere ich gegenüber dem Kollegium und gegenüber Eltern, ohne dabei Grenzen zu überschreiten? Wann werden externe Stellen einbezogen und welche? Wer das vorher durchgedacht hat, kann im Ernstfall klar handeln. Denn das schützt alle Beteiligten: die Kinder und Jugendlichen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch die Institution.

Anja Hofmann-Bechtel - Workshops und Seminare Prävention sexualisierter Gewalt, Schutzkonzeptberatung, Schulen, Ganztag, Internat

 Pädagogischer Tag

Ein pädagogischer Tag mit mir ist kein fertiges Programm, das ich referiere. Er entsteht aus dem, was Ihre Einrichtung gerade braucht. Das kann ein erster Einstieg sein oder eine Auffrischung für das Kollegium, das die Basisschulung schon hinter sich hat. Es kann aber auch ein Vertiefungstag zu einem konkreten Schwerpunkt wie digitaler Schutz oder das eigene Schutzkonzept sein. 

Ich übernehme Konzeption, Moderation und Durchführung. Möglicherweise arbeite ich hier, je nach Ihrem individuellen Schwerpunkt, mit anderen Expertinnen und Experten zusammen. Der pädagogische Tag ist immer abgestimmt auf Ihre aktuelle institutionelle Situation, Ihr Kollegium und die Schulgemeinschaft. 

Intensivformat 

für Präventionsbeauftragte/Erstansprechpersonen/Beauftragte für Prävention an Schulen, im Ganztag oder an Internaten

Für diejenigen, die zuerst gefragt werden.

Erstansprechpersonen oder Beauftragte für Prävention, Schulsozialarbeitende und Schulseelsorgende tragen eine besondere Verantwortung: Sie sind die ersten, an die sich jemand wendet, wenn etwas nicht stimmt. Das erfordert mehr als Grundlagenwissen. Es erfordert Sicherheit im Umgang mit belastenden Situationen, Klarheit über die eigene Rolle und das Wissen, wann und wie andere einbezogen werden.

In diesem Format arbeiten wir in kleiner Gruppe, konkret und vertraulich. Eigene Erfahrungen und Fragen können eingebracht werden. Das Ziel ist nicht, alles zu wissen,  sondern zu wissen, was zu tun ist, wenn man nicht weiterkommt.

Für wen?

  • Präventionsbeauftragte/Erstansprechpersonen
  • Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter
  • Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger

 

Inhalte:

  • vertiefte und aktuelle Sachinformationen 
  • Gesprächsführung bei Verdacht
  • Interventionsschemata
  • Kollegiale Fallbesprechung
  • Selbstfürsorge in einer belasteten Rolle

Besonderheit Internat

Jedes der oben beschriebenen Formate lässt sich auf den Internatskontext mit Inhalten, die Wohnbereiche, Nachtdienste und körpernahe Betreuungssituationen einschließen, ausrichten. In speziellen Formaten werden Erzieherinnen und Erzieher, Wohngruppenpersonal und Hauspersonal gezielt angesprochen.
Alles zur Schutzkonzeptarbeit im Internatskontext finden Sie auf der Seite ...

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Anja Hofmann-Bechtel

Institutionelle Prävention sexualisierter Gewalt im Kontext Schule und Bildung

Ich freue mich darauf, Sie demnächst kennenzulernen. 

kontakt@hofmann-bechtel.de

 

75365 Calw

Nordschwarzwald - Großraum Stuttgart - Baden-Württemberg - Bundesweit

Welches Format passt zu Ihrer Einrichtung? 

Oder darf es noch individueller auf Ihre institutionellen Bedürfnisse zugeschnitten sein?

 

Für eine erste unverbindliche Beratung schreiben Sie mir gern. Diese ist immer kostenfrei.

Ihr Investment in den Aufbau einer Schutzarchitektur Ihrer Einrichtung orientiert sich am Format und Umfang unserer Zusammenarbeit. Ich erstelle Ihnen gern ein Angebot, das zu beidem passt. 

Alle Honorare sind umsatzsteuerbefreit lt. § 19 Abs. 1 UStG.

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