Workshops und Seminare
Ich gestalte Fort- und Weiterbildungen, Schulungen, Workshops und pädagogische Tage für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Fachkräfte, Ansprechpersonen und Leitungskräfte im Thema Prävention sexualisierter Gewalt. Die Veranstaltungen sind auf das ausgerichtet, was Ihre Einrichtung braucht und trägt.

Alle wissen, was zu tun ist. Und warum es zu tun ist.
Basisschulung · Auffrischungsschulung
Für wen?
- Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kontakt zu Kindern und Jugendlichen, Haupt- und Ehrenamtliche, Pädagoginnen und Pädagogen und nicht-pädagogisches Personal. Neu eingestellt oder schon lange dabei.
Inhalte:
- umfangreiche und aktuelle Sachinformationen
- Sensibilisierung Nähe und Distanz
- Handlungsoptionen bei Verdacht
- Interventionsplan
- Schutzkonzept der Einrichtung
- Fallbeispiele mit Rollenbezug
- Cyberprävention
- Gewalt unter Peers
Die Basisschulung gibt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Grundlagenwissen, das sie für ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen brauchen und zwar so, dass es im Arbeitsalltag wirklich etwas verändert.
Inhaltlich deckt sie alle relevanten Bereiche ab: Was ist sexualisierte Gewalt, wie erkenne ich Signale, wie gehe ich vor, wenn ich einen Verdacht habe? Was steht im Schutzkonzept meiner Einrichtung und was bedeutet das für mich? Wie schütze ich Kinder im digitalen Raum, wie erkenne ich Gewalt unter Gleichaltrigen? All das wird einrichtungsspezifisch zugeschnitten, mit Fallbeispielen, die zu Ihrer Einrichtung passen.
Die Schulung entspricht den Anforderungen an die Basisschulungen (A1/A2/A3) der Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Prävention braucht Auffrischung, denn Kollegien verändern sich, neue Mitarbeitende kommen dazu, Schutzkonzepte entwickeln sich weiter. Aufgefrischt wird in der Regel alle 5 Jahre für bestehende Teams: um Wissen zu erneuern, zu aktualisieren und neu zu verankern.
Vertiefungsworkshop(s)
Prävention, die im Schulalltag und im Unterricht stattfindet.
Prävention sexualisierter Gewalt ist kein Einzelthema. Sie gehört in den Schulalltag und in bestehende Fach- und Themenfelder. Ich unterstütze Ihr Kollegium und Ihre Fachschaften dabei, diese Verbindung herzustellen: Wie lassen sich Präventionsinhalte dort einbinden, wo sie nach Bildungsplan vorgesehen sind oder didaktisch naheliegen? Wie knüpfe ich an das Medien- oder Sozialcurriculum an? Wie gestalte ich Unterrichtsstunden zu Körper, Grenzen und Selbstbestimmung so, dass sie inhaltlich fundiert, altersgerecht, pädagogisch überzeugend und methodisch abwechslungsreich sind?
Prävention ist keine Zusatzaufgabe für Kollegien und Fachschaften, die schon viel leisten. Es ist eine Möglichkeit, das, was unterrichtet werden soll, mit mehr Sicherheit und Klarheit zu tun. Gemeinsam entsteht etwas, das wirklich passt.
Für wen?
- Fachschaften
- Lehrkräfteteams und Gruppen
Anknüpfungspunkte
- Mediencurriculum
- Sozialcurriculum
- Themenfelder Körper, Grenzen, Selbstbestimmung

Pädagogischer Tag
Ein pädagogischer Tag mit mir ist kein fertiges Programm, das ich referiere. Er entsteht aus dem, was Ihre Einrichtung gerade braucht. Das kann ein erster Einstieg sein oder eine Auffrischung für das Kollegium, das die Basisschulung schon hinter sich hat. Es kann aber auch ein Vertiefungstag zu einem konkreten Schwerpunkt wie digitaler Schutz oder das eigene Schutzkonzept sein.
Ich übernehme Konzeption, Moderation und Durchführung. Möglicherweise arbeite ich hier, je nach Ihrem individuellen Schwerpunkt, mit anderen Expertinnen und Experten zusammen. Der pädagogische Tag ist immer abgestimmt auf Ihre aktuelle institutionelle Situation, Ihr Kollegium und die Schulgemeinschaft.
Intensivformat für Präventionsbeauftragte/Erstansprechpersonen/Beauftragte für Prävention an Schulen, im Ganztag oder an Internaten
Für diejenigen, die zuerst gefragt werden.
Erstansprechpersonen oder Beauftragte für Prävention, Schulsozialarbeitende und Schulseelsorgende tragen eine besondere Verantwortung: Sie sind die ersten, an die sich jemand wendet, wenn etwas nicht stimmt. Das erfordert mehr als Grundlagenwissen. Es erfordert Sicherheit im Umgang mit belastenden Situationen, Klarheit über die eigene Rolle und das Wissen, wann und wie andere einbezogen werden.
In diesem Format arbeiten wir in kleiner Gruppe, konkret und vertraulich. Eigene Erfahrungen und Fragen können eingebracht werden. Das Ziel ist nicht, alles zu wissen, sondern zu wissen, was zu tun ist, wenn man nicht weiterkommt.
Für wen?
- Präventionsbeauftragte/Erstansprechpersonen
- Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter
- Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger
Inhalte:
- vertiefte und aktuelle Sachinformationen
- Gesprächsführung bei Verdacht
- Interventionsschemata
- Fallbesprechung
- Supervision
Eigenes Format
Prävention als Leitungsaufgabe
Prävention funktioniert besonders gut, wenn Leitung sie trägt. Dazu gehören Klarheit über die eigene Rolle, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, entschieden zu handeln.
In diesem Format erhalten Leitungskräfte Orientierung darüber, welche Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten sie im Bereich Prävention sexualisierter Gewalt haben. Verbunden mit dieser Orientierung ist immer auch die eigene Führungsreflexion: Welche Risiken gibt es in meiner Einrichtung? Auf welche Ressourcen kann ich bauen? Wie gehe ich vor, wenn jemand zu mir kommt? Wie führe ich in und durch die Krise?
Für wen?
- Schulleiterinnen und Schulleiter, Ganztagsbereichsleiterinnen und -leiter, Internatsleiterinnen und Internatsleiter
- Stellvertretende Leitungskräfte
- Führungskräfte in Trägerstrukturen und Fortbildungsinstitutionen
Inhalte:
- Risikoanalyse aus Führungsperspektive
- Ressourcenanalyse mit Blick auf die Einrichtung
- Kommunikation intern und nach außen
Dieses Format vermittelt Orientierungswissen und dient der Handlungssicherheit. Es stellt keine Rechtsberatung dar und/oder ersetzt diese nicht. Für rechtliche Fragen im konkreten Einzelfall empfehle ich die Hinzuziehung einer entsprechenden Rechtsberatung.
Handlungssicher, wenn es darauf ankommt.
Intervention
Für wen?
- Schulleitungen, Ganztagsbereichsleitungen, Internatsleitungen
- Stellvertretende Leitungen
- Führungskräfte in Trägerstrukturen und Fortbildungsinstitutionen
- Steuergruppen
- Erstansprechpersonen/Präventionsbeauftragte
Inhalte:
- Handlungsschritte im Verdachtsfall
- Interventionsschemata
- interne und externe Kommunikation
- Einbindung externer Stellen
Kein Schutzkonzept kann ausschließen, dass es zu einem Verdachtsfall kommt. Aber es kann dafür sorgen, dass eine Einrichtung dann handlungsfähig ist und nicht überrumpelt, nicht lähmend unsicher.
In diesem Format bereite ich Leitungen und Steuergruppen auf genau diese Situation vor: Welche Schritte sind wann zu gehen? Wer wird wann informiert und wie? Wie kommuniziere ich gegenüber dem Kollegium und gegenüber Eltern, ohne dabei Grenzen zu überschreiten? Wann werden externe Stellen einbezogen und welche? Wer das vorher durchgedacht hat, kann im Ernstfall klar handeln. Denn das schützt alle Beteiligten: die Kinder und Jugendlichen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch die Institution.
Besonderheit Internat
Jedes der oben beschriebenen Formate lässt sich auf den Internatskontext mit Inhalten, die Wohnbereiche, Nachtdienste und körpernahe Betreuungssituationen einschließen, ausrichten. In speziellen Formaten werden Erzieherinnen und Erzieher, Wohngruppenpersonal und Hauspersonal gezielt angesprochen.
Alles zur Schutzkonzeptarbeit im Internatskontext finden Sie auf der Seite ...

Anja Hofmann-Bechtel
Institutionelle Prävention sexualisierter Gewalt im Kontext Schule und Bildung
Ich freue mich darauf, Sie demnächst kennenzulernen.

kontakt@hofmann-bechtel.de
75365 Calw
Nordschwarzwald - Großraum Stuttgart - Baden-Württemberg - Bundesweit

Welches Format passt zu Ihrer Einrichtung?
Oder darf es noch individueller auf Ihre institutionellen Bedürfnisse zugeschnitten sein?
Für eine erste unverbindliche Beratung schreiben Sie mir gern. Diese ist immer kostenfrei.
Ihr Investment in den Aufbau einer Schutzarchitektur Ihrer Einrichtung orientiert sich am Format und Umfang unserer Zusammenarbeit. Ich erstelle Ihnen gern ein Angebot, das zu beidem passt.
Alle Honorare sind umsatzsteuerbefreit lt. § 19 Abs. 1 UStG.
