Schutzkonzeptberatung, Schutzkonzept Schule, Beratung und Implementierung

Schutzkonzeptberatung

Ein Schutzkonzept ist kein bloßes Dokument. Es ist eine Frage der Haltung.

Schülerinnen und Schüler, die Gewalt erfahren haben, ziehen schulische Fachkräfte als Ansprechpersonen durchaus in Betracht. Sie spüren es, wenn jemand weiß, was zu tun ist. Das wiederum setzt voraus, dass Schutzstrukturen wirklich vorhanden sind und alle am Schulleben Beteiligten diese kennen und mittragen.

Ich begleite Schulen, Ganztage und Internate bei der Entwicklung, Überarbeitung und Implementierung von institutionellen Schutzkonzepten. Dabei arbeite ich einrichtungsspezifisch mit allen Beteiligten und von dem Stand aus, auf dem sie gerade stehen.

"Ein gutes Schutzkonzept verändert, wie Ihre Einrichtung funktioniert."
                                                                          Anja Hofmann-Bechtel

Einrichtungen in privater, kirchlicher oder staatlicher Trägerschaft

Schutzkonzeptarbeit in kirchlichen Einrichtungen folgt anderen Rahmenordnungen als die Arbeit an staatlichen Schulen oder an privaten Institutionen. Ich berate in allen Systemen. Und ich kann sie dort zusammen denken, wo es darauf ankommt. 

 

Kirchliche Träger: Rahmenordnung DBK, diözesane Anforderungen, Erstansprechpersonen, Schulpastoral als Teil der Schutzkultur: Ich kenne das System von innen.

 

Staatliche Schulen und Träger: Für Baden-Württemberg: ZSL Handlungsschritte, Leitperspektive Prävention, Potenzial- und Risikoanalyse nach Landesvorgaben. 

 

Freie Träger: Eigenständiges pädagogisches Leitbild, Prävention, die zur Überzeugung des Trägers passt und fachlich trägt, konsequent im Kontext Schule und Bildung.

Wo Sie gerade stehen

Den Ausgangspunkt bestimmen Sie. Denn Sie wissen, was fehlt. Oder was noch nicht trägt.

Manche Einrichtungen möchten ein Schutzkonzept von Grund auf neu entwickeln. Sie entscheiden sich bewusst für ein einrichtungsspezifisches Konzept, das sie von Anfang an mit allen Beteiligten gemeinsam erarbeiten wollen. 

Andere haben bereits ein Konzept: sorgfältig erarbeitet oder anderweitig übernommen. Schon vollständig vorhanden oder in Ansätzen beschrieben. Und dann merken Sie, dass das, was schon da ist, im Alltag Ihrer Einrichtung noch nicht verfängt, dass das Kollegium keinen Zugang dazu findet. 

Egal an welchem Punkt Sie gerade mit der Schutzkonzeptentwicklung stehen, ich begleite Sie. Das, was entsteht, gehört Ihrer Einrichtung, weil es mit den Menschen Ihrer Schule, Ihres Ganztags oder Ihres Internats entwickelt wurde.
 

Schutzkonzeptentwicklung

Gemeinsam mit dem, was Ihre Schule, Ihr Ganztag oder Ihr Internat mitbringt.

Zu Beginn geht es immer darum, Ihre Einrichtung zu verstehen. Wie funktioniert sie, was läuft bereits gut, wo liegen die echten Herausforderungen?

 

Die Risiko- und Potenzialanalyse bildet den Kern der Schutzkonzeptentwicklung. Bei der Risikoanalyse schauen wir auf die verletzlichen Stellen in Ihrem Einrichtungsbetrieb und darauf, welche Situationen besondere Achtsamkeit brauchen. Bei der Potenzialanalyse identifizieren wir Ihre Schutzfaktoren, die bereits wirken. Hier geht es um Ihre Stärken und Ressourcen. 

 

Auf der Grundlage der Risiko- und Potenzialanalyse entwickeln wir verschiedene Schutzstrukturen weiter: Verhaltenskodex, Beschwerdestrukturen, Zuständigkeiten und Interventionspläne. 

 

Schülerinnen und Schüler werden altersgerecht und ernsthaft als Mitgestaltende einbezogen, weil Beschwerdestrukturen nur dann funktionieren, wenn junge Menschen ihnen vertrauen. Eltern werden ebenfalls eingebunden.

 

Schutzkonzepte brauchen Pflege. Weil Kollegien wechseln und sich Anforderungen ändern, müssen Schutzkonzepte überprüft und weiterentwickelt werden.  

Dafür stehe ich auch nach dem gemeinsamen Prozess zur Verfügung.

 

Für wen?

  • Leitungskräfte in Schule, Ganztag und Internat
  • Kollegien
  • Präventionsbeauftragte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Schulseelsorgerinnen oder Schulseelsorger
  • Schülerinnen und Schüler (altersgerecht)
  • Eltern

Inhalte:

  • Leitbildbezug
  • Risiko- und Potenzialanalyse 
  • Verhaltenskodex
  • Fortbildungen für alle Mitarbeitenden
  • Interventionsplan
  • Partizipations- und Präventionsangebote für Schülerinnen und Schüler
  • Kooperation mit externen Stellen
  • Aufarbeitung, Evaluation und Weiterentwicklung

 

Besonderheit Internat

Internate brauchen eine eigene Schutzarchitektur. Denn sie tragen Verantwortung rund um die Uhr: Vom Aufstehen bis zum Zubettgehen, während der Nachtdienste, an Wochenenden. Im Internat gibt es eine große Nähe - und die ist das, was ein Schutzkonzept aufgreifen muss. 

Die Risiko- und Potenzialanalyse muss den Wohnbereich und den Schulbereich gleichermaßen berücksichtigen. Es braucht Regelungen, z.B. fürs Zimmerbetreten und für die Körperpflege. 

Ein internatsspezifisches Schutzkonzept braucht Beschwerdestrukturen, die Internatsschülerinnen und Internatsschüler tatsächlich nutzen können. Auch und gerade dann, wenn das Problem im Wohnbereich liegt. 

Außerdem braucht es Qualifizierungsformate, die gezielt Erzieherinnen und Erzieher und Hauspersonal ansprechen. 

Anja Hofmann-Bechtel

Institutionelle Prävention sexualisierter Gewalt im Kontext Schule und Bildung

Ich freue mich darauf, Sie demnächst kennenzulernen. 

kontakt@hofmann-bechtel.de

 

75365 Calw

Nordschwarzwald - Großraum Stuttgart - Baden-Württemberg - Bundesweit

Bereit für den Schutzkonzeptprozess? 

 

Für eine erste unverbindliche Beratung schreiben Sie mir gern. Diese ist immer kostenfrei.

Ihr Investment in den Aufbau einer Schutzarchitektur Ihrer Einrichtung orientiert sich am Format und Umfang unserer Zusammenarbeit. Ich erstelle Ihnen gern ein Angebot, das zu beidem passt. 

Alle Honorare sind umsatzsteuerbefreit lt. § 19 Abs. 1 UStG.

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