Anja Hofmann-Bechtel
INSTITUTIONELLE PRÄVENTION SEXUALISIERTER GEWALT
IM KONTEXT SCHULE UND BILDUNG

Prävention sexualisierter Gewalt ist kein Thema neben dem Bildungsauftrag.
Sie ist zentraler Teil des Bildungsauftrags.
Ich bin spezialisiert auf institutionelle Prävention sexualisierter Gewalt im Kontext Schule und Bildung. Als ehemalige Schulleiterin und derzeitige Referatsleiterin einer großen kirchlichen Schulstiftung kenne ich Schule, Ganztag und Internatseinrichtungen aus vielfältiger Perspektive.
Ich begleite und berate Bildungseinrichtungen, Schulen und Internate dabei, Prävention nicht als Pflichtveranstaltung zu denken, sondern als Entwicklungsaufgabe für die gesamte Institution. Ich denke ressourcen- und lösungsorientiert und arbeite aus einem dialogischen, prozessbegleitenden Ansatz heraus.
"Prävention gelingt nicht allein durch eine gute Fortbildung. Sie gelingt, wenn sich Schule als Organisation begreift. Sie gelingt, wenn erkannt ist, dass Schutz Struktur und Haltung braucht." (Anja Hofmann-Bechtel)
Kennen Sie das ?

In einer Ihrer Klassen kursiert ein KI-generiertes Nacktbild einer Schülerin. Drei Lehrkräfte haben bereits Screenshots. Die Schülerin weiß es noch nicht. Wer spricht jetzt mit wem und in welcher Reihenfolge?
Ein Kollege ist bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebt. Er verbringt auffällig viel Zeit mit einzelnen von ihnen nach dem Unterricht oder auf Fahrten. Nichts ist passiert, soweit Sie wissen. Trotzdem haben Sie ein ungutes Gefühl. Ansprechen oder Abwarten?
Ihre Einrichtung hat vor zwei Jahren ein Schutzkonzept verfasst. Aufwendig, gut gemeint. Heute könnte keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter sagen, was drin steht. Die Ansprechperson für Prävention hat die Schule verlassen. Die Datei ist von 2024. Und nun kommt ein Verdachtsfall.
Mein Angebot
Schule, Ganztag, Internat sind mein Feld. Ein guter Präventionsansatz passt zur Einrichtung - und nicht umgekehrt.
Besonders vertraut sind mir Einrichtungen mit verdichteter Nähe. Ich berate kirchliche und freie Bildungseinrichtungen und Träger ebenso wie staatlich beaufsichtigte Einrichtungen, die ihre Schutzarchitektur nachhaltig aufbauen wollen. Ich arbeite in Präsenz und online als Referentin in Fortbildungen und Workshops und unterstütze als fachliche Beraterin und Schulentwicklerin in der Prozessbegleitung hin zu einer nachhaltigen Schutzarchitektur.

Schulen
Ich begleite Schulen aller Schularten: Grundschulen, Sekundarschulen, Gymnasien und berufliche Schulen in professionellen Entwicklungsprozessen durch Fort- und Weiterbildung und in der Begleitung hin zu einer tragfähigen Schutzarchitektur.
Ganztag
Der Ganztag verlängert Beziehungen und die Räume, in denen Schutz relevant wird. Freizeit, Sport, Mittagsbetreuung müssen mitgedacht werden. Ein Schutzkonzept, das nur den Unterricht kennt, deckt den Ganztag in seiner Ganzheit nicht ab.
Internate
Internate sind keine Schulen mit verlängerten Öffnungszeiten. Sie sind Lebensräume: 24/7 Präsenz, Wohnbereiche, Nachtdienste, Freizeit, Heimweh, Abhängigkeit. Internate brauchen eine eigene Schutzarchitektur.

Mitarbeitende, pädagogisches Personal
Für Kollegien, pädagogische Teams, Sekretariat und Hauspersonal vermittele ich in halb- oder ganztägigen Fortbildungen und Workshops sowohl grundlegendes als auch als spezifisch-vertiefendes Wissen. Ich sensibilisiere für das Thema Prävention sexualisierter Gewalt und erarbeite konkrete Handlungsstrategien im Dreiklang Prävention-Intervention-Aufarbeitung.
Schülerinnen und Schüler, Eltern
Altersgerecht und stärkend biete ich Impulse und Workshops, Themenabende und Gesprächsrunden zu persönlichen Grenzen, Rechten, Selbstbestimmung, Hilfeholen und den respektvollen Umgang miteinander an. Eltern erhalten Informationen, wie sie Kinder und Jugendliche stärken, Warnsignale wahrnehmen und im Verdachtsfall besonnen und unterstützend handeln können.
Leitung und Träger
Ich begleite Einrichtungen durch den gesamten Prozess: von der ersten Bestandsaufnahme, Risiko- und Ressourcen-/Potenzialanalyse hin zu einem institutionellen Schutzkonzept.
Im besonderen Format "Prävention als Leitungsaufgabe" rücke ich die Bedürfnisse von Leitung im Handlungsfeld Prävention sexualisierter Gewalt in den Mittelpunkt.

Was ich für wahr halte ...
Prävention sexualisierter Gewalt ist kein Thema neben dem Bildungsauftrag. Sie ist zentrale Aufgabe des Bildungsauftrags!
Wer Kinder und Jugendliche als Personen ernst nimmt, kann Schutz nicht nachordnen. Prävention sexualisierter Gewalt kann keine Forderung von extern sein, es ist die Konsequenz des eigenen pädagogischen Anspruchs jeder Schule und jedes Internats.
Sexualisierte Gewalt geschieht nicht trotz Vertrauen - oft geschieht sie gerade deswegen.
Institutionen und Einrichtungen, die auf Nähe und Beziehung aufgebaut sind, schaffen auch Gelegenheitsstrukturen, wenn Transparenz, Sprachfähigkeit und Zuständigkeiten fehlen oder unklar sind. Deshalb braucht Prävention sexualisierter Gewalt einen prozessbegleitenden, dialogischen Ansatz in der Organisationsentwicklung.
Es reicht nicht aus, ein gutes Schutzkonzept zu dokumentieren. Vielmehr verändert ein gutes Schutzkonzept, wie eine Schule oder ein Internat funktionieren.
Schutzkonzeptarbeit ist Organisationsentwicklung. Sie fragt u.a.: Wie sind Macht und Verantwortung verteilt? Welche Strukturen schützen, und welche machen verletzlich? Wer das ernst nimmt, verändert Schule.
Anja Hofmann-Bechtel
Institutionelle Prävention sexualisierter Gewalt im Kontext Schule und Bildung
Termine für ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren Sie am besten per Email.
Ich freue mich darauf, Sie demnächst kennenzulernen.


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